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seit dem 05.11.2005
Wir gehen einkaufen :-)

Nach einer herrlichen Fahrt bei wunderschönem Sonnenschein, bin ich im verregneten Potsdam angekommen, um meine nächste Reha-Einheit zu absolvieren.

 

Diesmal, nach langer Zeit mal wieder, war Thorsten wieder mit dabei. Wie gewohnt zunächst der Hörtest in der Freifeldmessung. Das Ergebnis war diesmal etwas schlechter, als das letzte Mal, aber immer noch sehr gut.

 

Von daher wurde eine Neueinstellung vorgenommen. Programm 1 wurde so eingespeichert, wie auf dem Ton-Audiogramm zu sehen ist und Programm 2 ist ähnlich, nur dass die Hintergrundgeräusche abgedämmt wurden, also alles was lauter als 40db ist, kommt nicht durch. Diese Einstellung ist prima, wenn man zum Beispiel draußen ist, die ganzen Umweltgeräusche sind schon manchmal sehr anstrengend.

 

Nachdem ich fertig war, hat Dr. Dahme bei Thorsten einen Hörtest gemacht. Hierbei merkte ich, wie gut ich doch höre. Während Thorsten immer noch keinen Ton hörte, nahm ich schon den Magnet vom Kopf, weil mir die Töne oftmals einfach zu laut waren.

 

Danach war wieder Hörtraining, diesmal bei Frau Ehlert. Sie wird die Schwangerschaftsvertretung von Frau Dr. Scholz sein und so konnte ich sie gestern schon kennen lernen. Auch sie ist eine sehr kompetente und liebe Person.

 

Wir fingen an mit den Vokalen, die ich problemlos erkannte.

 

Weiter ging es mit Obstsorten, 2-silbig, 3-silbig und 4-silbige, auch hier habe ich anhand der gehörten Vokale und einzelner Zischlaute („S“…) aufgrund des vor mir liegenden Zettels keine großartigen Probleme gehabt.

 

Dann folgten Sätze, auch mit Obstsorten, manchmal zögerte ich zwar, weil ich mir nicht sicher war, aber im Endeffekt hatte ich alles richtig.

 

Dann folgte ein Zettel mit Lückentext. Wo die Lücken sind setzte Frau Ehlert eine Obstsorte ein, da ich diese aber nicht sah, sondern nur die „- - - „ auf dem Zettel, war es schon schwieriger. Ich hatte zwar alles richtig, aber merkte doch, wie einfacher es ist, wenn man einen Zettel mit „Lösungsvorschlägen“ vor sich zu liegen hat.

 

Dann kam ein etwas schwieriges Unternehmen auf mich zu. Wir schrieben einen Einkaufszettel…

 

Ich bekam das Thema vorgegeben, was wir doch einkaufen wollten. Das waren die Oberthemen „Obst“, „Getränke“ und „Frühstückszubehör“ Zu jedem dieser Themen, nannte mir Frau Ehlert nacheinander, mit verdecktem Mundbild, was ich aufschreiben sollte. Bei den Obstsorten ging es ja noch, da diese in den vorhergegangenen Übungen ja schon weitreichend behandelt wurden. Getränke und Frühstück waren schon schwieriger, aber letzenendlich hatte ich doch alles richtig.

 

Nun dachte ich geschafft, aber weit gefehlt… Nun bekam ich zu jedem Punkt auf dem Zettel noch die Mengenangabe. Uiuiui, also manchmal verzweifelte ich innerlich, so kam da „ 1 mal“, „1 Becher“, „1,5 kg“, „1500 g“ oder ähnliches…hierbei muss man aber bedenken, wie sich das anhört, wenn es gesprochen wird. Wenn man zum Beispiel nicht auf das „Komma“ vorbereitet ist, ist es schon sehr interessant, was das Gehirn da an Zahl erkennen tut….

Seite zuletzt geändert am 04.04.2006 15:44
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